O-Ton

Mein neues Buch ist angekündigt! Es erscheint Anfang August 2017:


"Ich hätte nicht öffnen sollen. Hätte tun sollen, als sei ich nicht zuhause."
Es klingelt, doch Béatrice Sanders kennt hier niemanden. Vor der Tür steht ein fremder junger Mann, er nennt sich Alexander Vogler und behauptet, sie sei mit seiner Mutter Helga befreundet gewesen. Béatrice ist gerade beim Auspacken, sie ist umgezogen, von der Stadt in eine alte Mühle an einen See. Was weiß dieser Mann von ihrem Leben? Er möchte wissen, warum seine Mutter Anfang 1977 für drei Jahre spurlos verschwand. Béatrice kann sich an nichts erinnern, beginnt aber bald zu zweifeln: Ist Helga vielleicht Hah, in die sie uneingestanden verliebt war? Musste Hah als Sympathisantin in jenen hochpolitisierten Jahren untertauchen? Das Porträt einer Frau, in deren Leben die Geschichte der Bundesrepublik aufscheint, ein Roman über die Unsicherheit der Erinnerung, über die Rückkehr in die Provinz. Ein Buch, das die Frage aufwirft, wie wir uns der eigenen Geschichte stellen. Weitere Informationen bei dtv.






oder wie heißt diese interplanetare Luft
Gedichte
dtv premium
München 2013
www.dtv.de


"Wir halten Gleichgewicht in
abenteuerlichen Posen. Taumeln."


Das Klirren des Glascontainers, eine nächtliche Fahrt mit der Straßenbahn, ein Schuh, ein Wecker, ein Giebel – in Odile Kennels Gedichten sind es die alltäglichen Ereignisse und Dinge, in denen die Erfahrung von Transzendenz aufblitzt, "für einen Moment, und nur weil wir es wollen". In einer Mischung aus Reflexion und Staunen erkundet Odile Kennel unsere Existenz, scheut Themen wie Liebe und Sterben nicht, lässt aber auch Taschendiebe oder Meteorologen zur Sprache kommen. Ihre Gedichte, mal erzählend, mal sprachverspielt, immer getrieben von Rhythmus und Klang, eröffnen einen überraschenden, frischen Blick auf unsere Gegenwart. 

Diesen wunderbaren Film verdanke ich Juliane Henrich: Tiere zu fragen

Interplanetare Luft durch den Äther geschickt,
nachzuhören auf SR 2

Hier eine Lesung im Literaturhaus vom 14.12.13

Und hier wird das Buch besprochen, erwähnt, gezeigt: Dank an Jan Kuhlbrodt  fixpoetry, an Marie-Luise Knott auf perlentaucher und an Theo Breuer im poetenladen!

Dank auch an  Sylvia Tornau für ihre Rezension auf tatmoor und Paul-Henri Campbell für seine Rezension auf  Das Gedicht, der Blog!!!



VERSschmuggel / reVERSible
Poesie aus Schottland und Deutschland.

Hrsg. von Aurélie Maurin und Thomas Wohlfahrt
Mit Gedichten von Anna Crowe, Michael Donhauser, Ulrike Draesner, Odile Kennel, Dagmara Kraus, Björn Kuhligk, Peter Mackay, J.O. Morgan, Don Paterson, Robin Robertson, Katharina Schultens, Ryan van Winkle. Wunderhorn Verlag 2015





Mit Sappho im Hof 
in:
Muse, die zehnte. Antworten auf Sappho von Mytilene.
Herausgegeben von Michael Graetz und Dirk Uwe Hansen.
Freiraum-Verlag, Greifswald 2014

Muse, die zehnte. Antworten auf Sappho von Mytilene


Ich freue mich dabei zu sein und gratuliere!
  
hab den der die das 

HAB DEN DER DIE DAS , Hrsg. Erika Kronabitter


Jahrbuch der Lyrik
Hrsg. von Christoph Buchwald und Nora Gomringer
DVA
Frankfurt 2015

(darin das Gedicht: wenn man zu Fuß geht)


 Christoph  Buchwald (Hrsg.), Nora  Gomringer (Hrsg.) - Jahrbuch der Lyrik 2015


Jahrbuch der Lyrik
Hrsg. von Christoph Buchwald und Jan Wagner
DVA
Frankfurt 2013

(darin das Gedicht: Rhapsodie für den Waldrapp)





Ein paar Gedichte in:
"Lyrik der Gegenwart. Feldkircher Lyrikpreis 2012"
Hg. von Erika Kronabitter
Edition Art Science
St. Wolfgang/Wien 2012

 lyrik14 cover




Ich freue mich über zwei Gedichte in der Matrix 28
(auch wenn sie falsch gesetzt wurden und wie eines erscheinen ...)

http://www.pop-verlag.com/edition-matrix/28.htm























Was Ida sagt
Roman
dtv premium
München 2011
www.dtv.de




Ende der Achtzigerjahre lebt Louise in Berlin, aufgewachsen ist sie in der Normandie. Als sie unerwartet auf Ida trifft, eine ihr unbekannte Großcousine, erfährt sie, was ihr bislang verschwiegen wurde: Während die Deutschen Frankreich besetzten, verliebte sich ihre Mutter Paulette in Franz, einen Wehrmachtssoldaten - ein Skandal in Frankreich und für die Familie. Ida verschaffte Paulette ein Alibi für die heimlichen Treffen. Doch Idas Lebensgeschichte birgt noch weit mehr Geheimnisse. Ein Roman über eine außergewöhnliche Familie in der französischen Provinz, der in den Dreißigerjahren beginnt und eng mit den historischen Ereignissen verbunden ist.


Hören & Sehen

ZehnSeiten-Lesung

Interview im Bayrischen Fernsehen bei Lesezeichen am 27.2.2012


dtv-magazin(Hörpassagen im Text)

Deutschlandradio Kultur
(der Text zum Ton; auf die Überschrift klicken, um den Ton zu hören)
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1624478/


Lesen


Neues Deutschland, 26.01.2012
„’Was Ida sagt’ von Odile Kennel ist ein eindringlicher Roman über Väter, die verschwiegen wurden, über Töchter, die nach Deutschland gingen, über Besatzung und Befreiung, Freundschaft und Verrat.“

Rudolf von Bitter, BR, LeseZeichen, 27.02.2012
„Odile Kennel hat gar nicht erst angefangen, die tausendmal erzählte Geschichte der deutschen Besatzung Frankreichs zu schreiben. Vielmehr ist dies ein ganz intimer Familienroman, eine Geschichte am Rande der großen europäischen Katastrophe des Zweiten Weltkriegs.“

Gabriele Weingartner, Die Rheinpfalz, 10.12.2011
„Es gibt wenig zeitgenössische deutsche Romane, in denen die Natur als Stimmungsindikator eine so große Rolle spielt.“

Edelgard Abenstein, Deutschlandradio, Radiofeuilleton, 09.12.2011
„Ein Roman, der dem altbekannten Genre überraschend neue Farben aufsetzt.“

Jasmin Nowak, Lesart, Dezember 2011
„Die Autorin arbeitet das Tabuthema der so genannten „freundlichen Besatzung“ auf, das bisher nur selten den Weg in die Fiktion eines Romans gefunden hat.“

Ulrich Noller, WDR Funkhaus Europa, 30.11.2011
„Eine deutsch-französische Familiengeschichte, in deren Untiefen sich die Schwierigkeiten der französisch-deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts spiegeln - mit besonderem Blick auf die Beziehungen von Müttern und Töchtern (…) Die Geschichte dient hier nicht als Kulisse, sie muss erarbeitet werden - was den Leseertrag letztlich nur umso reicher macht.“

Tilla Fuchs, Saarländischer Rundfunk, 29.10.2011
„ (...) ein stilles Buch, das tiefe Einblicke in die Gedankengänge seiner Figuren erlaubt und sich nicht von der Sturmflut des Pathos mitreißen lässt, die bei einem solchen historischen Stoff die Deiche zu sprengen droht.“

Doris Kraus, Die Presse, 11.09.2011
„Familiengeschichten sind in der Literatur so etwas wie eine sichere Sache. Die Story ist meist spannend und lebensnah, die Personen gleichzeitig ungewöhnlich und nachvollziehbar, die Orte dramatisch, der Kontext historisch. Odile Kennel setzt diese Elemente gekonnt ein.“




Wimpernflug. Eine atemlose Erzählung
Edition Ebersbach, Dortmund 2000
(vergriffen, über die Autorin noch zu beziehen)


Was geht im Kopf eines Mädchens vor, das zweisprachig aufwächst? Cécile mit ihren neun Jahren gibt darüber bereitwillig Auskunft: Ohne Punkt und Komma erzählt sie von den Welten, die zwischen dem Schwarzwald und der Normandie liegen, aber auch zwischen der "soupe aux légumes" ihrer französischen Mutter und der Gemüsesuppe der deutschen Nachbarin. Und wie soll sie auf Deutsch erklären, dass sie nicht in die dritte Klasse, sondern in die CM1 zur Schule geht und was ein BN à la fraise ist? Odile Kennels Blick auf die Kindheit ist voller Zartheit und Humor, man wird hineingezogen in den atemlosen Wortwirbel eines Mädchens, das zwischen zwei Sprachen hin- und herspringt und die Welt erfassen will, bevor sie ihm entgleitet. Berührt und belustigt stellt man als Leser fest, dass die Kindheit vielleicht gar nicht so weit weg ist...

Pressestimmen
Tina Heidborn, Tagesspiegel 5.5.2000
"Reden heißt die Welt erklären, und so redet Cécile ohne Unterbrechung, ohne Punkt und Komma gar, 'Eine atemlose Erzählung' heißt es schon im Untertitel. Das Mädchen erzählt vom Sommer in Frankreich, welche Tanten sie mag und warum deutsche Salzkartoffeln so komisch schmecken. Eine eigenartig mitreißende Melodie entfaltet dieses dünne Buch, das man im Rausch und in einem Rutsch liest."